Aktuelle Veranstaltungen


acht mal zeichnung – Linien und Systeme aus Leipzig

31. Mai bis 21. Juli 2013

Mit: Tilo Baumgärtel, HAGEL, Uta Koslik, Claudia Annette Maier, Bastian Muhr, Sebastian Rug, Christian Schellenberger, Christian Weihrauch

Zehn Jahre nach der Gruppenausstellung „sieben mal malerei“ im Museum der bildenden Künste (17.4.-15.6.2003) freut sich der Kunstverein Leipzig nun acht unterschiedliche Positionen des Zeichnens aus Leipzig vorstellen zu können.

Die Zeichnung erfährt in den letzten Jahren innerhalb des Kunstfeldes eine neue Bedeutung sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung als auch im künstlerischen Schaffen. Die Ausstellung im Kunstverein Leipzig beschäftigt sich nicht mit den erweiterten Formen von Zeichnung im Raum oder als Partitur und/oder Skizzenbuch für weiterführende künstlerische Arbeitsweisen – sei es in der Konzept-, Medien- oder Performancekunst oder ganz traditionell im Feld der Malerei. Vielmehr möchte sie die Eigenständigkeit der Arbeiten auf Papier und Wand hervorheben. ...

acht mal zeichnung – Linien und Systeme aus 
						Leipzig
Archiv Lamm & Kirch, Stilisierte Früchteformen aus Marzipan, in: Wolfgang Walther: Gestaltungslehre Konditoreiwaren, Leipzig 1981.



Můj Blok. – Grafikdesign in und um Brno von 2010-2013

13. März bis 28. April 2013

Donnerstag – 25.4. – 19 h
Präsentation / Prezentace
mit Anymade, Deep Throat, The Rodina

Freitag – 26.4. – 19 h
Helden und Antihelden des Grafikdesigns / Hrdinové a antihrdinové grafického designu
Ein Gespräch mit Markus Dreßen, Nina Hug, Oliver Klimpel und Žaneta Drgová

Mit: 2011 Designers, Adela-Paulina, Anymade, Deep Throat, Dip, Fiume, Genious, Kolektiv, Knižní Design, Laboratoř, Věra Marešová, Pavla Nešverová, Martin Pecina, Radim Pesko, Pixl-e, The Rodina, Storm Type Foundry u.a.

Der Kunstverein Leipzig präsentiert aus Anlass der Buchmesse und dem 40jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Leipzig – Brno eine Ausstellung, die junges Grafik- und Type-Design von über 15 Gestalterinnen und Gestaltern in all seinen Facetten zeigt. Damit knüpft der Kunstverein Leipzig an die bereits seit 2010 organisierten Ausstellungen zur Buchmesse an, die sich bisher auf Buchgestaltung, Grafikdesign und Schriftgestaltung in und aus Leipzig konzentrierten. ...

muj_blok





ARBEIT/FILM/FARBE

03. Mai bis 26. Mai 2013

Vernissage: Donnerstag, 02. Mai 2013 um 20 h
Abschlussausstellung von Kerstin Schroedinger

Die Künstlerresidenz *blumen* und der Kunstverein Leipzig präsentieren die Abschlussausstellung von Kerstin Schroedinger.

Filmstill
Filmstill "Chromatic Memory" (work in progress), Mareike Bernien und Kerstin Schroedinger, 2013

Nur rund 45 Autominuten von Leipzig entfernt liegt Wolfen - die Stadt, in der 1936 in der Agfa Filmfabrik der erste praktikable Farbfilm der Welt entwickelt wurde. „Agfa-Neu“ nannte man diesen Diafilm, der der Firma Agfa binnen kürzester Zeit an die Spitze der europäischen Filmproduktion verhalf.

Die Filmkünstlerin Kerstin Schroedinger, die in den vergangenen Monaten in der Leipziger Künstlerresidenz Blumen gastierte, wird in der Ausstellung ARBEIT/FILM/FARBE Recherche- und Archivmaterial zu ihrem Filmprojekt "Chromatic Memory" zeigen, das sich inhaltlich mit der Geschichte der Agfa Filmfabrik Wolfen beschäftigt und in einer vielschichtigen Reflexion die Industrie- und Sozialgeschichte von Farbe im Film beschreiben möchte. An diesem Projekt arbeitet die in London und Berlin lebende Künstlerin zusammen mit Mareike Bernien. Entstehen wird ein essayistischer Experimentalfilm über die Herstellung, den Einsatz und die Indienstnahme von Farbe zur Zeit des Nationalsozialismus und die ihn betreffende Erinnerungspolitik.

Damit erzählt die Künstlerin in ihrer Ausstellung im Kunstverein Leipzig nicht nur von der Sozial- und Kulturgeschichte des Farbfilms und dessen Produktionsbedingungen, sondern gewährt dem Besucher auch einen Einblick in den Prozess ihrer eigenen filmischen Arbeit.



Orte, die man kennen sollte — Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig.

27. Januar bis 3. März 2013

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar eröffnet der Kunstverein Leipzig eine Ausstellung zu Erinnerungsorten in Leipzig und Umgebung. Die Dokumentation aus 270 Fotografien nähert sich sowohl Orten der Verfolgung als auch Orten der Täter. Neben bekannten Gedenkstätten werden viele nicht markierte Orte gezeigt, deren Bezug zum Dritten Reich in der Öffentlichkeit bisher wenig präsent war. Ebenfalls thematisiert wird die Veränderung in der Erinnerungskultur nach 1990: Einerseits die Überformungen von antifaschistischen Erinnerungsorten der DDR mittels Umwidmung, Neuinterpretation oder auch Entfernung der Gedenkzeichen. Andererseits zeigt die Ausstellung auch neue Gedenkorte, die nach 1990 teils auf Initiative von Leipziger Bürgerinnen und Bürgern entstanden sind.

Ehemaliger Jüdischer Friedhof, Stephanstraße 5




Tombola 2012 – Jedes Los gewinnt!

2. Dezember 2012

präsentiert vom Kunstverein Leipzig
Verlosung: Sonntag, 02.12., 18.00 Uhr


Das Nietenblatt 2012 gestaltet

Franziska Holstein
Franziska Holstein stellte bereits im Herbst 2010 im Rahmen der Ausstellung „Abstrakter Realismus“ im Kunstverein Leipzig aus. Sie wurde 1978 in Leipzig geboren, studierte Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, absolvierte das Diplom bei Arno Rink und das Meisterschülerstudium bei Neo Rauch. ...

Marcus Dreßen – Nietenblatt 2009

Tombola 2012



Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen – Tour

02. November bis 18. November 2012

präsentiert vom Kunstverein St.Pauli
Eröffnung: 01.11., 19.00 Uhr


Der Kunstverein St.Pauli reist mit einem innen und aussen schwarz lackierten Überseecontainer, der als eine Art Blackbox/Fahrtenschreiber fungiert. Im Container wird eine Sammlung ausgewählter Publikationen und Editionen präsentiert, welche sich im Verlauf der Tour erweitert Die integrierte Bar wird regelmäßig als Kino, Bühne und Veranstaltungsort genutzt. Standort des Containers: direkt vor dem Museum der Bildenden Künste, Katharinenstr. Im Kunstverein Leipzig sind Werke von Bavo Olbrechts, Daniel Wolff, Rahel Bruns, Stefan Marx, Shannon Bool und Stef Heidhues zu sehen.

Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen – Tour





UND? NUN!

26. Oktober 2012

Podiumsdiskussion in der HALLE 14
»Kunstvereine auf finanzieller Sparflamme.«






WIE WIR SEHEN WAS WIR HÖREN

27. September bis 28. Oktober 2012

Eröffnung 27.09. mit einer Performance von Patrick Graf


Künstler:Patrick Graf (Zürich) und Marek Brandt (Leipzig)
Soundinstallation: Während der gesamten Ausstellungszeit ist jeweils Sonntags 14 — 18h die Audio­arbeit „Passage 800“ von Marek Brandt in der Kolonnadenstraße vor dem Kunstverein zu erleben.

Patrick Graf (Zürich) und Marek Brandt (Leipzig)

WIE WIR SEHEN WAS WIR HÖREN – Patrick Graf und Marek Brandt



FRANÇOIS LEMIEUX — THE ENCHANTED DISPLAY

24. August bis 16. September 2012

Abschlusspräsentation im Kunstverein Leipzig


Nach dreimonatiger Schaffensphase hinter den Schaufenstern der Künstlerresidenz BLUMEN präsentiert François Lemieux eine Ausstellung, die das Publikum sowohl in die ästhetische Welt der Waren und ihrer Reklame als auch in die Gedankenwelt des frühen 20. Jahrhunderts zurückversetzt. Zwei zufällig im Canadian Center of Architecture gefundene Fotografien - eine davon zeigt eine mechanische Bühne des Bauhauskünstlers Heinz Loew - verwiesen den Künstler auf die Leipziger Schaufensterschau, die 1928 im Grassimuseum als Ergebnis eines Wettbewerbs von Schaufensterdekorateuren und Kunstschaffenden stattfand. Mit der Intention, die Wichtigkeit der „künstlerischen Veredelung der Schaufensterdekoration“ für Industrie und Handel zu manifestieren, führte bereits diese Schau die Vielseitigkeit des Phänomens „Schaufenster“ vor Augen – changiert doch dessen Entwicklung zwischen ästhetisch motivierten Ideen einerseits und technischem Fortschritt wie der Entfaltung der Glasindustrie sowie den wirtschaftlichen Ansprüchen der Händler andererseits. Die Schaufensterschau THE ENCHANTED DISPLAY im Kunstverein gründet auf Recherchen des Künstlers in den Berliner und Dessauer Bauhausarchiven sowie im Archiv des Grassimuseums und wird außerdem von seinen Auseinandersetzungen mit dem „Passagen-Werk“ (1927-1934) Walter Benjamins begleitet, das den Warenfetischismus und die Phantasmagorien der materialistischen Welt thematisiert. Durch die Kombination von Archivmaterial mit eigenen installativen Arbeiten stellt Lemieux in der Ausstellung das Verhältnis von Kunst und Industrie neu zur Diskussion

AUSSERDEM:
SCREENING IM GFZK GARTEN

Nachrichten aus der ideologischen Antike, Marx – Eisenstein – Das Kapital (Alexander Kluge)
28. / 29. / 30. August, jeweils 21 Uhr
570 min. in drei Teilen
Deutsch mit englischen Untertiteln

FRANÇOIS LEMIEUX – THE ENCHANTED DISPLAY

Carpet Store, Dresden (1928), In: 'Schaufenster Kunst und Technik', IV Jahrgang, no.2 Oktober 1928.



UND? NUN! – Kunstvereine verändern Räume.

am 31.08.2012

PODIUMSDISKUSSION um 19 Uhr D21 Kunstraum Leipzig


UND? NUN! – Kunstvereine verändern Räume



LEISTUNG! – Kraft, Spiel und Zerstreuung

6. Juli bis 12. August 2012

Eröffnung: Donnerstag, 5. Juli, 20 h

Mit Arbeiten von: Anja Kempe, Claudia Lindner, Cornelia Friederike Müller, Luise Schröder, Danny Wagner und Heribert C. Ottersbach

LEISTUNG?




UND? NUN! – Kunstvereine: Gestern Heute Morgen

am 29.06.2012

PODIUMSDISKUSSION um 19 Uhr

Mit: René Zechlin (Kunstverein Hannover, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine), Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein Potsdam), Frank Motz (ACC Galerie Weimar), Britt Schlehahn (Kunstverein Leipzig) Moderation: Robert Schimke (freier Journalist)

UND? NUN! – Kunstvereine: Gestern Heute Morgen



WIDERSTAND?

1. Juni bis 1. Juli 2012

Eröffnung: 31.Mai um 20 Uhr

»Nur mit Gelassenheit und Sanftmut, in der heiligen Stille der echten Passivität kann man sich an sein ganzes Ich erinnern, und die Welt und das Leben anschauen.«

Friedrich Schlegel: Lucinde (1799), Frankfurt/ Main 1985, S. 47.

Widerstand? – Kunstverein Leipzig
– FREIZEIT: Sinnvoll nutzen – aktiv erholen, Konsument Sonderwerbung 1971, Archiv: JK



Kunst-Kunst. Von hier aus betrachtet!

17. Mai bis 1. Juli


Eröffnung Mittwoch, 16. Mai,18 h

Eröffnung des zweiten Teils der Ausstellung. Der Kunstverein präsentiert sich im Rahmen der Ausstellung in der Galerie für Zeitgenössische Kunst!
GfZK Leipzig

TOURNÉ, TOURNÉ, TOURNÉ, TOURNÉ – (LOOK WHAT THEY'VE DONE TO MY SONG, MA)

03. Februar bis 04. März 2012


Finissage am 4. März um 15 h
Die Wiederholung und das kleine alltägliche Sterben im Ohr.
Anmerkungen zu einer möglichen Assoziation von Todestrieb und Ästhetischer Erziehung, von Sterblichkeit und Individualität – beginnend mit der Kantate 82 von J. S. Bach und endend mit einigen Ausblicken in zeitgenössische Kunst und Kreativitätsvakuum.

Marc Ries, Lehre, Projekte und Publikationen in den Bereichen Technische Medien, Kultur, Architektur und Kunst, promovierte 1995 am Institut für Philosophie der Universität Wien, von 2006 bis 2009 war er Vertretungsprofessor für Medientheorie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, sei 2010 ist er Professor für Soziologie und Theorie der Medien an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.
2009 Konzept und Co-Kurator der Ausstellung talk.talk Das Interview als ästhetische Praxis Leipzig/Graz/Salzburg. Ausgewählte Publikationen: Medienkulturen, Wien 2002, Mitherausgabe: DATING.21 Liebesorganisation und Verabredungskulturen, Bielefeld 2007.

TOURNÉ, TOURNÉ, TOURNÉ, TOURNÉ

Die Zukunft hatte begonnen

11. November bis 18. Dezember 2011


Eröffnung: 10.November um 20 Uhr

mit: Margret Hoppe, Ralo Mayer, Heide Nord, Fabian Reimann

→ Kunst und Denken
13. und 27. November um 15 Uhr

→ 1917: Wiederauferstehung im Staat, Lecture mit Francis Hunger
17. November um 20 Uhr

→ Künstlergespräch
10. Dezember um 15 Uhr

→ Finissage und Glühwein
18. Dezember um 15 Uhr

Die Zukunft hat begonnen

Nietenblatt 2011

Christoph Ruckhäberle


Die Tombola 2011 ist zwar vorbei – trotzdem kann das Nietenblatt von Christoph Ruckhäberle noch erworben werden. Das Blatt (Auflage 200) ist nummeriert und signiert. Es kostet für Mitglieder 25 Euro und für Nicht-Mitglieder 45 Euro! Außerdem gibt es noch wenige Exemplare der Nietenblätter von Annette Schröter, Helfried Strauß und Markus Dreßen!

Die Nietenblätter können Sie zu den Öffnungszeiten des Kunstvereins käuflich erworben werden oder per Email unter post@kunstvereinleipzig.de bestellt werden.

Christoph Ruckhäberle